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Best Price on PDF Kultursponsoring, Museumsmarketing, Kulturtourismus: Ein by Thomas Heinze PDF

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By Thomas Heinze

was once interessiert? used to be get'fillt? Das sind Fragen, die immer mehr in den Vord- grund moderner Museumspraxis treten. Die Offentlichkeit fordert mit Kritik und Urteilsverm6gen, aber auch mit augenblicksgebundenen Vorlieben und mo- schen Ansprachen ihr Tribut von den Museen (Grimm-Piecha 1997). ,,Langeweile verdummt, Kurzweil klfirt auP' (Benjamin 1972: 561) lautet Fazit und weist Museen und Ausstellungen Rolle eines Mediums fisthetischen das versteht, mit Mitteln der Asthetik und der Sinnlichkeit zu historischer Neugier zu animieren und Problembewusstsein fiber ,Aha-Effekte' zu provozieren'. Die Geschichte des Museums ist, so Korff 1985, ,,die Geschichte der wechselnden Prfisentationsformen. Wer tips verbietet und - suelle Erprobungen Effekthascherei oder Disneyland-Gags verurteilt, ist indif- lease und unsensibel gestalterischen Problemen der Ausstellung und Museums' (ebd. : 251). Die Frage, ,,Darfen Museen Spal3 machen', erscheint, so Grimm-Piecha (1997), obsolet. Sie masste vielmehr lauten: ,,Darfen Museen langweilig sein?', zumal die Museen heute mehr denn je als Kulturinstitute ihren Platz behaupten m- sen. In unserer ,,Erlebnisgesellschaft' (Schulze 1992) ist das erlebnisorientierte Denken zur Lebensphilosophie von jedermann geworden. ,,Das Leben soll int- essant, faszinierend und aufregend sein . . . . auf keinen Fall ereignislos, arm an H6hepunkten, langweilig' (Schulze 1994: 28). ,,Far viele Menschen unserer Zeit besteht das Sinnkapital, aus dem sie beim Projekt ihres Lebens sch6pfen, nur noch aus dem, was once ihnen gef'fillt' (Schulze 1999: 25). Der Bezug auf das - lebende Subjekt, die Lust auf das eine oder andere, ist zur ,,unanfechtbaren f- thetischen Letztbegrandung' (ebd. ) geworden. Dass diese erlebnisorientierte Denkweise eine strategische Bedeutung a ways Museumsmarketing hat, ist glaring (Heinze 2000).

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